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Wir sind #aufstehen - die Sammlungsbewegung

vielfältig - streitlustig - unabhängig

FREIES-AUFSTEHEN - ohne Politbüro 2.0

Keine vom Trägerverein gesteuerte Seite. Hier ist echt #aufstehen. Mit Organisationfreiheit für alle.


Mehr Informationen zu #aufstehen auch unter www.aufstehen-web.de. Hintergrundinformationen zum "Berliner Aufstehen-Kongress" am 28.04.2019 auf www.aufstehen-kongress-berlin.de

 


Till Benz, letzte Aktualisierung: 09.05.2019

FREIES-AUFSTEHEN - Schon vor der Gründung tot (09.05.2019)

FREIES-AUFSTEHEN sollte sich abgrenzen vom den Ansprüchen des Trägervereins auf Finanz- und Kommunikationshoheit, seinem Anspruch auf Richtlinienkompetenz und seinem Ziel der De-Facto-Errichtung einer Kaderdiktatur bei #aufstehen. Und abgrenzen von all den dreckigen Intrigen der übelsten Art von diversen Akteuren und Gruppen über Monate hinweg bis heute.

FREIES-AUFSTEHEN sollte ein Angebot für die sein, die es ernst meinen sich i.S.d. Gründungsaufrufs von #aufstehen engagieren zu wollen und denen eine Identifikation und eine Arbeitsbasis anbieten.

Jeder ist ersetzbar, alles kann man reparieren, Menschen können sich ändern.
Für #aufstehen galt das so wohl bis Sahra Wagenknecht gestern im Chat in Kenntnis der Sachlage kein Wort über die Situation von #aufstehen verloren hat und statt dessen dazu aufgerufen hat sich beim Trägerverein zu registrieren und an den zu spenden.

#Aufstehen, das ist zum guten Teil Sahra Wagenknecht - oder jetzt muss man wohl sagen: war.
#Aufstehen kann sich gegen jeden organisieren, von jedem trennen aber #aufstehen kann man nicht gegen Sahra Wagenknecht organisieren. Sahra Wagenknecht ist ein ein so zentraler Teil von #aufstehen, das es kein legitimes, erfolgreiches #aufstehen gegen sie geben kann.

Es kann aber auch kein #aufstehen geben, in dem eine kleine Clique verbliebener Mitglieder des Trägervereins Geld und Kommunikation kontrolliert und sich anmaßt für zigtausende von Unterstützern und Aktivisten die Regeln zu bestimmten und deren Arbeit zu missbrauchen als Podest für die Verkündung der eigenen Politik. So sieht keine Bewegung aus. Das ist Boschewismus. Das ist Kaderdiktatur.

Und so scheint es, dass Sahra Wagenknecht gestern mit dem Chat #aufstehen begraben hat - oder zumindest das, wofür es stehen sollte.
"Dein Hund ist tot - aber Du darfst ihn behalten."
Der Satz übersetzt eigentlich das in Klartext, was Menschen mitunter verstehen, wenn sie am Ende einer Beziehung hören: "Wir können ja Freunde bleiben". Aber er beschreibt auch sehr gut die Situation von #aufstehen.

Ein anderes passendes Sprichwort wäre: "Wenn das Pferd tot ist, sollte man absteigen."

#Aufstehen ist tot. #Aufstehen war nie als Kaderdiktatur geplant und es kann nie eine Kaderdiktatur sein und was immer unter #aufstehen weiterlebt, es ist ein Gespenst, das nichts mit dem zu tun hat wozu im September 2018 aufgerufen wurde und weswegen all die begeisterten Aktivisten sich bei #aufstehen engagiert haben bis sich nach und nach immer mehr von ihnen ernüchtert wieder abgewendet haben und die Verbliebenen angefangen haben sich vor allem gegenseitig die Köpfe einzuschlagen statt den politischen Gegner zu attackieren.

#Aufstehen ist tot. Lang lebe #aufstehen!

#Aufstehen ist nicht ein Name. #Aufstehen ist keine Person.
#Aufstehen, das ist eine Vision, eine Idee
und eine Masse an motivierten Aktivisten die für diese Idee aufgestanden sind.

Diese Menschen gilt es zusammen zu halten und mit diesen Menschen gilt es das aufzubauen, was #aufstehen nur versprochen hat.
Die Idee dafür war in den nächsten Monaten bis zum Jahrestag der Vorstellung von #aufstehen Anfang Sept. eine Neuaufstellung von #aufstehen und dann die Entscheidung in welcher Aufstellung man weiter macht und ob man den Namen #aufstehen beibehält.

Die klare Positionierung von Sahra Wagenknecht gegen die Grundwerte des Gründungsaufrufs hat diesen Plan nun über den Haufen geworfen noch bevor es richtig losgehen sollte und so braucht es einen neuen Plan - mit einer klaren Distanzierung von der Fake-Veranstaltung des Trägervereins aber mit einer Möglichkeit all die Menschen nicht zu verlieren, die wirklich die Ziele des Gründungsaufrufs umsetzen wollten und bereit waren sich dafür zu engagieren.

Die Frage ist also, wie man all diese echten #Aufsteher erreicht, damit sich die nicht wieder in alle Winde zerstreuen und keiner sie mehr unter all den neuen Namen ihrer Initiativen finden kann.
Ich habe dazu mal 2 Domains reserviert, die m.E. geeignet sind Ex-Aufsteher zu vernetzen:
www.aufstehen-ade.de und www.trägerverein-ade.de

Der Plan ist es unter diesen Webadressen eine Möglichkeit für Ex-Aufsteher zu schaffen, sich zu vernetzten.
Und welchen Namen auch immer künftige Initiativen für sich wählen, sie könnten das Motto "aufstehen-ade" oder "trägerverein-ade" in Plakate, Flyer etc. integrieren und wären so als Ex-Aufsteher erkennbar.

Wir können entweder noch mal 9 Monate auf einen Trägerverein warten, der nichts auf die Reihe kriegt aber alle Macht und alle Mittel für sich beansprucht, oder wir werden erwachsen und organisieren uns selbst. Es gibt ja längst Gruppen, die sich selbst organisieren. Es gilt nur zu verhindern, dass alles auseinander fällt oder unauffindbar wird.

Es ist an uns diese bunte, vielfältige Bewegung zu schaffen, die uns versprochen wurde.
Wir können das selbst. Wir brauchen dafür keine Führer.
Gehen wir es an und verändern wir diese Gesellschaft. Es ist an der Zeit.

Mails an Sahra Wagenknecht, Trägerverein u.a.

 
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Betreff: Wagenknecht u De Masi auf Werbetour für den Trägerverein
Datum: Thu, 9 May 2019 05:03
Von: Till Benz
An: sahra.wagenknecht@bundestag.de, fabio.demasi@bundestag.de, Aufstehen info , Aufstehen Team Berlin

Livechat mit Sahra Wagenknecht & Fabio De Masi:
https://www.youtube.com/watch?v=enb0UEjS4Yc auch verlinkt auf: https://aufstehen.de/.

Ein super Beispiel für den Zustand von #aufstehen und den Umgang damit.

Nach dem Spaltungskongress ohne Zukunftsperspektive jetzt ein "Chat" mit Sahra Wagenknecht und Fabio De Masi über den mit keinem Mailverteiler informiert wird (weder Trägerverein, noch "Team Berlin", Ortsgruppen oder "Team Sahra") und auch auf der Website des Trägervereins wurde der Chat max. 24 Std. vorher angekündigt.

Ein Chat, zu dem man offensichtlich niemanden einladen wollte, mit einer Selbstdarstellung, ohne jede Stellungnahme zu den existenziellen Problemen von #aufstehen und statt dessen mit einem undifferenzierten Unterstützungsaufruf und einen Spendenaufruf für eine Trägerverein, der sich gerade komplett antidemokratisch zum Politbüro ausbauen will.

Niemand steht so für #aufstehen wie Sahra Wagenknecht.
Und die ist weiter nicht nur ein Totalausfall sondern eine Abrissbirne für #aufstehen.

Das Ziel, Aktivisten systematisch weiter zu belügen wird nicht aufgehen.
Es ist bedauerlich, wenn gerade Sahra Wagenknecht die Zeichen der Zeit so überhaupt nicht erkennt.
#Aufstehen fährt vor die Wand und Sahra Wagenknecht unterstützt diejenigen, die die von ihr maßgeblich begründete Bewegung vor die Wand lenken. Eine antidemokratische Truppe machtgeiler Versager und Blockierer.

Gegen Sahra Wagenknecht ist #aufstehen nicht möglich - und so auch nicht mit mir.

Wer den Trägerverein unterstützt - und genau das tut Sahra Wagenknecht hier - , der positioniert sich inhaltlich gegen alles wofür #aufstehen gegründet wurde.
Es ist eine Schande, wie gerade Sahra Wagenknecht so die selbst gegründete Bewegung zerstört und die antidemokratische Haltung, die darin deutlich wird, lässt all ihre Aussagen zur Lüge werden.

Es interessiert keinen, was Sahra Wagenknecht sagt, wenn Sie in der Sache das Gegenteil unterstützt. Machtgeile Lügner haben wir genug in der Politik, da braucht es keine Bewegung um einen davon gezielt zu untersützten.

Einfach nur maßlos enttäuschend und so schließt sich mit diesem Auftritt das Fenster für eine Rettung von #aufstehen ein gutes Stück weiter.
Wenn es so weitergeht, braucht es für die Umsetzung der Gründungsziele von #aufstehen bald einen neuen, unbelasteten Namen und eine klare Abgrenzung von den Heuchlern, die eine Bewegung ins Leben gerufen haben aber von Anfang an versuchen vor allem die Bewegung gleichzuschalten und zu kontrollieren während sie über jetzt 9 Monate völlig unfähig sind aus dem enormen Potenzial irgendwas Vernünftiges, Produktives zu machen.
Erschreckend, dieser Egotrip gegen die Wand.
Das sieht einfach so aus als ob bei #aufstehen immer schneller und deutlicher einfach nichts mehr zu retten ist. Was für eine Enttäuschung - gerade auch von Sahra Wagenknecht.

 
Betreff: zur Kenntnis
Datum: Tue, 7 May 2019 15:02
Von: Till Benz
An: sahra.wagenknecht@bundestag.de

Sehr geehrte Frau Wagenknecht,

da es Gerüchte gibt, dass das "Wagenknecht-Lager" ganz besonders antidemokratisch bei #aufstehen unterwegs ist (u.a. über den Trägerverein), interessiert Sie vielleicht mal eine andere Sicht auf diese Problematik und die möglichen Folgen: www.aufstehen-netzwerk.org/kongress-berlin.html

Mit freundlichen Grüßen,

Till Benz

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FREIES-AUFSTEHEN - Wie es gedacht war