aufstehen-web.de - Keine vom Trägerverein gesteuerte Seite

Wir sind waren #aufstehen - die Sammlungsbewegung...
...und brauchen einen neuen Namen

 
Till Benz, letzte Aktualisierung: 15.05.2019, 11:25 Uhr

 

 
Da der Trägerverein der Sammlungsbewegung #aufstehen mit seinem Anspruch einer Ständeherrschaft (s.u.) unmöglich weiter Namensgeber für eine Bürgerbewegung sein kann,

      wird die Seite www.aufstehen-web.de archiviert.

Die letzte Fassung ist hier weiter abrufbar.

 

Einige abschließende Bemerkungen zu den Gründen für diesen Schritt:

Ein Trägerverein, ein solcher Trägerverein, der de facto die Standesgesellschaft Preußens wieder einführt (Vereinsmitglieder regieren, Aktivisten gehorchen und arbeiten) kann nicht Namensgeber für eine Bewegung im 21. Jh. sein, die sich als Ziel Beteiligung aller und neue Lösungen auf die Fahne geschrieben hat.

Zu den Hintergründen vgl. hier:

Externe Quellen mit Hintergründen zu Entwicklung und Situation von #aufstehen finden sich u.a. hier:

 


 

Einige ergänzende Anmerkungen öffnen.

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Wie es um #aufstehen steht, zeigt auch folgender Beitrag auf der Website des Trägervereins, bezeichnenderweise im Menü unter "Gruppen&Termine" - Berlin veröffentlicht (Absätze und Hervorhebungen eingefügt):

Wir von Aufstehen Berlin möchten in aller Deutlichkeit darauf aufmerksam machen, dass die digitale Zeitung „der Aufstand“, die in den unterschiedlichsten E-Mail-Listen kursiert, weder unserer Auffassung von Sinn und Grundcharakter unserer Bewegung entspricht noch unseren Formen des Umgangs miteinander.
Die Art der Auseinandersetzung – Diffamierung und Diskreditierung / Herabwürdigung und Rufschädigung – bei namentlicher Nennung von Personen, die sich in unserer und für unsere Bewegung einsetzen, ist für uns inakzeptabel.

Die öffentliche Verunglimpfung von Personen zeigt uns deutlich die Unfähigkeit der Autoren, eine politische Auseinandersetzung konstruktiv zu gestalten.
Aufstehen Berlin distanziert sich ausdrücklich von diesen Aktivitäten und betrachtet sie als Missbrauch des Namens unserer Bewegung.
Wir zeigen uns uneingeschränkt solidarisch mit den verleumdeten Aktiven unserer Bewegung!

Zu diesem Statement von "Aufstehen Berlin" ist anzumerken:

So unterstreicht das Statement auf der Berlin-Seite des Trägervereins einmal mehr, dass jede Hoffnung auf die Rückkehr von Vernunft und Anstand rund um den Trägerverein vergeblich ist - und dass der Rest der Bewegung deshalb reagieren muss, indem er sich von diesem unwürdigen Theater schnellstmöglich verabschiedet.
Ob man das mit dem Aufbau einer mehr oder weniger klassischen, demokratisch organisierten Partei- oder Vereinsstruktur macht, mit einem basisdemokratischen Ansatz oder mehr oder weniger formfrei, ist völlig egal. Nur eine Bewegung kann sich keiner Ständeherrschaft unterordnen, wie sich das der Trägerverein und seine Spezis vorstellen.

 

Vielleicht hätte man den Namen "aufstehen" gegen den Trägerverein noch verteidigen können.
Gegen Sahra Wagenknecht kann man ihn nicht schützen.

Und in voller Kenntnis der Sachlage hat Sahra Wagenknecht ein Grußwort an den antidemokratisch organisierten Kongress mit dem Ausschluss von Kritikern gerichtet und im Chat rund 10 Tage später (Youtube "Aufstehen": Livechat mit Sahra Wagenknecht & Fabio De Masi) kein Wort über die Problematik mit dem Trägerverein verloren und statt dessen den Aufruf zu Spenden und Registrierung von Fabio De Masi unterstützt.

So bleibt schlicht keine andere Option mehr als den Namen "aufstehen" abzuwickeln und sich unter einem (oder mehreren) neuen Namen zu sammeln um sich im Sinne des Gründungsaufrufs zu organisieren und Deutschland zu verändern.

Deshalb wird die Seite www.aufstehen-web.de hiermit archiviert.
Die letzte Fassung ist hier weiter abrufbar.

Und die weiteren Webauftritte werden künftig unter www.freie-aktivisten.org erstellt, um einen klaren Schnitt zu dem Moloch rund um den Trägerverein zu vollziehen.

 
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